Nominee

Design Leadership Prize:
Focus Ageing Society

 
 

Grünräume für
die zweite Lebenshälfte

Arbeitsgemeinschaft AGR

Alter Grün Raum in Kooperation mit der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Petra Hagen Hodgson, lic. phil.I, BSLA, Kunsthistorikerin und Germanistin, Dozentin ZHAW


Peter Eberhard, Dipl. Arch. ETHZ, SIA, Prof. em. ZHdK


Supported by:

Age-Stiftung, Walder Stiftung, Gesundheitsförderung Schweiz, Wohnbaugenossenschaften Schweiz, Solidaritätsfonds der Wohnbaugenossenschaften Schweiz, Pensimo Mangement AG


www.alter-gruen-raum.ch

Gärtnern liegt im Trend. Ideen wie Urban Gardening und Guerilla Gardening popularisieren das Thema auch bei einer jungen Generation. Das hat zur Wiederentdeckung des Gartens als Erholungs-, Nutz- und Gemeinschaftsraum beigetragen und letztlich auch geholfen, ein Forschungsprojekt wie «Grünräume für die zweite Lebenshälfte» anzustossen. Dabei ging es zum einen um die praktische Konzeption und Umsetzung von Gärten und Grünräumen für ältere Menschen, die in unterschiedlichen Wohnformen leben. Zum anderen aber flossen die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse in einen als «Gartenbox» bezeichneten Leitfaden ein, der allen Interessierten vielfältige Handlungsanleitungen und Entscheidungshilfen für altersgerechte Gärten und Grünräume bietet. Ausserdem wurde im Rahmen des Projektes das aus Architekten, Landschaftsarchitekten, Gartengestaltern, Stadtökologen, Soziologen und Kulturwissenschaftlern bestehende Experten Netzwerk AGR AlterGrünRaum geschaffen, das bei der Anlage altersgerechter Grünräume mit Rat und Tat Unterstützung bietet.  

Kommentar der Nominatoren

Die Tatsache, dass gemeinschaftliches Gärtnern im Alter gesund ist, die Lebensqualität steigert, die Artenvielfalt unterstützt und Wohnanlagen auch ästhetisch aufwertet, das ist durch dieses Projekt – auch wenn dieser Befund nicht wirklich überrascht – wissenschaftlich untermauert und gleichsam amtlich geworden. Überzeugend sind vor allem die vielschichtige Analyse der Gartenprojekte und daraus abgeleiteten praktischen Handlungsanleitungen, die hoffentlich dazu beitragen werden, Grünräume für die zweite Lebenshälfte zu einem Massenphänomen zu machen.