Nominee

Research

 
 

ALE – Augmented Learning Experience

Hochschule Luzern –

Design & Kunst


Core team:

Samuel Frei, Prof. Dr. Axel Vogelsang, Stefan Fraefel, Bettina Minder, Yasemen Büyükberber


Creative content:

Jürgen Haas with students Katrin Junker, Irina Huwiler –BA Animation, Robert Müller with students Christophe Merkle, Leon Thau, Patrick Portmann –MA Design


External designers:

Fruzsina Korondi, Yvonne Roggenmoser, Marina Lutz


In collaboration with:

Hochschule Luzern – 

Institut für Tourismuswirtschaft

Barbara Rosenberg-Taufer


IG UNESCO Sardona

Thomas Buckingham, Sargans – Scientific advice


Economic partners:

Netcetera AG, Quant AG, Flims Laax Falera Management AG


Supported by:

Kommission für Technologie und Innovation KTI


www.hslu.ch

Das UNESCO Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona liegt in den Glarner Alpen, im Grenzgebiet der Kantone Glarus, Graubünden und St.Gallen. Hier lassen sich die vielfältigen und ursprünglichen Phänomene der Gebirgsbildung auf weltweit einzigartige Weise in der Natur beobachten. Die touristische Popularität des Gebietes hinkt seiner erdgeschichtlichen Bedeutung bisher etwas hinterher. Das liegt vor allem daran, dass sich die geologische Besonderheit des Gebietes den Besuchern nicht unmittelbar erschliesst und entsprechende analoge Informationsangebote vor Ort wie z. B. Tafeln einen fragwürdigen Eingriff in die Landschaft darstellen würden. Genau hier setzt das Forschungsprojekt ALE – Augmented Learning Experience – an. Es untersuchte das Anwendungspotenzial von mobiler Technologie – Smartphones – für eine digital-gestalterische Inszenierung und interaktive Vermittlung von Naturerbe-Wissen am Bezugsort – sprich: in der Natur selbst. Dabei arbeitete man mit Methoden des Storytellings und mit Augmented-Reality-Ansätzen. Die Ergebnisse flossen in die Entwicklung einer App ein, die am Beispiel der Tektonikarena Sardona erprobt und exemplarisch umgesetzt wurde.


Kommentar der Nominatoren

Das interdisziplinäre Team nutzte Design- Thinking-Ansätze, um Erzählformen für Augmented Reality zu suchen und zu finden. Technische Möglichkeiten werden extensiv genutzt, aber nie zum Selbstzweck. Überzeugend ist, dass vielmehr die Bedürfnisse von touristischen Nutzern die Forschungsresultate modulierten. Das Projekt vermittelt einen verständlichen Einblick in die Methodik der Forschenden.